Gesundheit
Früh aufstehen: Welche Tipps gibt es, wenn man Schwierigkeiten damit hat?

Morgenmuffel

Morgenmuffel möchten am liebsten liegen bleiben (Foto: Yuri Shevtsov | Shutterstock)

Nachteulen und Early Birds – für diejenigen, die sich zur ersten Gruppe zählen, gerät frühes Aufstehen oft zur morgendlichen Quälerei. Jedoch sind Arbeits- und vor allem Schulbeginn meist für Frühaufsteher ausgelegt. Dass man am frühen Morgen produktiver ist, wird gern als Manager-Erfolgslegende kolportiert, aber gerade in intensiven Arbeitsphasen auch durch eigene Erfahrung unterlegt.

Morgenmuffel & Innere Uhr

Den meisten „Morgenmuffeln“ fällt es trotzdem schwer, beizeiten und vor allem fit und gut gelaunt aus dem Bett zu finden. Dabei ist es – sofern man seinen persönlichen Rhythmus wirklich ändern will – gar nicht so schwierig, sich ans Frühaufstehen zu gewöhnen. Hilfreich sind dabei die Berücksichtigung der „inneren Uhr“ und – für die positive Motivation – die Verbindung des frühen Tagesstarts mit einigen angenehmen Momenten.

Frühes Aufstehen trainieren

Langschläfer schlafen nicht nur morgens länger, sondern oft auch insgesamt zu viel und werden dadurch paradoxerweise sogar passiver und müder. Schlafforscher erklären dieses Phänomen mit zu ausgedehnten REM-Schlafphasen, die auch für die morgendlichen Anlaufschwierigkeiten verantwortlich sind. Wer früher aufstehen möchte, sollte sich daher einige Gedanken über sein tatsächliches Schlafbedürfnis machen und seine Schlafzeiten damit in Einklang bringen. Vor allem heißt das: Schlaf nicht erzwingen, aber schlafen gehen, wenn man wirklich müde ist, den Schlaf nicht durch TV, Lektüre oder andere Aktivitäten künstlich blocken sowie das Schaffen einer „optimalen“ Schlafumgebung. Wichtig für das „Erlernen“ der früheren Aufstehzeit ist vor allem Regelmäßigkeit – übrigens auch am Wochenende. Kleinere Zwischenetappen bis zum Erreichen des eigentlichen Zeit-Ziels können dabei sinnvoll sein. Die innere Uhr des Körpers passt sich auf alle Fälle bald dem neuen Rhythmus an und sorgt für ein leichteres und ausgeruhteres Erwachen.

Positive Anreize

Für das frühe Aufstehen sollte es nicht nur Notwendigkeiten, sondern auch positive Gründe geben. Morgenrituale können dabei helfen. Ein kurzes Sportprogramm, ein wenig Morgen-Wellness ohne Zeitdruck, ein entspannt genossener Kaffee oder ein leckeres Frühstück sind persönliche Belohnungen am frühen Morgen, bevor das Pflichtprogramm sein Recht verlangt.

1 Kommentar 20.05.2018
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  • 🕝 Jel

    Nachteulen und Early Birds – für diejenigen, die sich zur ersten Gruppe zählen, gerät frühes Aufstehen oft zur morgendlichen Quälerei. Jedoch sind Arbeits- und vor allem Schulbeginn meist für Frühaufsteher ausgelegt. Dass man am frühen Morgen produktiver ist, wird gern als Manager-Erfolgslegende kolportiert, aber gerade in intensiven Arbeitsphasen auch durch eigene Erfahrung unterlegt.

    Morgenmuffel & Innere Uhr

    Den meisten „Morgenmuffeln“ fällt es trotzdem schwer, beizeiten und vor allem fit und gut gelaunt aus dem Bett zu finden. Dabei ist es – sofern man seinen persönlichen Rhythmus wirklich ändern will – gar nicht so schwierig, sich ans Frühaufstehen zu gewöhnen. Hilfreich sind dabei die Berücksichtigung der „inneren Uhr“ und – für die positive Motivation – die Verbindung des frühen Tagesstarts mit einigen angenehmen Momenten.

    Frühes Aufstehen trainieren

    Langschläfer schlafen nicht nur morgens länger, sondern oft auch insgesamt zu viel und werden dadurch paradoxerweise sogar passiver und müder. Schlafforscher erklären dieses Phänomen mit zu ausgedehnten REM-Schlafphasen, die auch für die morgendlichen Anlaufschwierigkeiten verantwortlich sind. Wer früher aufstehen möchte, sollte sich daher einige Gedanken über sein tatsächliches Schlafbedürfnis machen und seine Schlafzeiten damit in Einklang bringen. Vor allem heißt das: Schlaf nicht erzwingen, aber schlafen gehen, wenn man wirklich müde ist, den Schlaf nicht durch TV, Lektüre oder andere Aktivitäten künstlich blocken sowie das Schaffen einer „optimalen“ Schlafumgebung. Wichtig für das „Erlernen“ der früheren Aufstehzeit ist vor allem Regelmäßigkeit – übrigens auch am Wochenende. Kleinere Zwischenetappen bis zum Erreichen des eigentlichen Zeit-Ziels können dabei sinnvoll sein. Die innere Uhr des Körpers passt sich auf alle Fälle bald dem neuen Rhythmus an und sorgt für ein leichteres und ausgeruhteres Erwachen.

    Positive Anreize

    Für das frühe Aufstehen sollte es nicht nur Notwendigkeiten, sondern auch positive Gründe geben. Morgenrituale können dabei helfen. Ein kurzes Sportprogramm, ein wenig Morgen-Wellness ohne Zeitdruck, ein entspannt genossener Kaffee oder ein leckeres Frühstück sind persönliche Belohnungen am frühen Morgen, bevor das Pflichtprogramm sein Recht verlangt.

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